Technische Merkmale, Baugeschichte und Renovierungen.
- Die Villa mit den darin befindlichen verstaatlichten Wohnungen wurde aufgrund ihres völlig vernachlässigten Zustands Ende der 1980er Jahre verkauft (Privatisierung – für die Bewohner) und in ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten umgewandelt. Dies änderte jedoch leider nichts am Zustand der Villa, da es weder Finanzierung noch Nachfrage gab (Sándor Érdi drehte einen Film darüber). Das kleinere Gebäude „The Fence“ auf einem knapp 2000 m² großen Grundstück lag jahrelang in Trümmern.
- Schließlich gelangte es innerhalb von 20 Jahren in den Besitz einer Familie, und dann begann die Renovierung, die zwischen 2000 und 2005 fünf Jahre dauerte und durch das Geld der Eigentümer und Kredite finanziert wurde.
- In der Villa Der Außenputz wurde bis auf die Ziegelsteine abgetragen. und wurde mit dem für historische Gebäude verwendeten Knauf-Hinterlüftungsputzsystem renoviert. Die
- Im Inneren des riesigen Gebäudes wurde auch das Kellergeschoss komplett neu verputzt. Die ehemaligen Lagerräume für Kohle und ältere Gegenstände wurden gereinigt und in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Es entstanden eine Waschküche, ein Wäschetrockner, eine Sauna, ein Weinkeller sowie Räume für Heimwerkerbedarf, Sport und Lagerung. Die Kellerwohnung blieb selbstverständlich erhalten. Darüber hinaus wurde das Dach komplett erneuert, wodurch sich die Wohnfläche der Wohnung im zweiten Stock für die Bewohner um ein Vielfaches vergrößerte.
- Die internen Modernisierungen Damals wurden sämtliche Leitungen erneuert: Das Stromnetz sowie die Wasser- und Abwasserversorgung wurden komplett ausgetauscht (bis hin zur Hauptleitung der Hűvösvölgyi-Straße, die mehrere Meter tief ausgegraben wurde). Ein neues Kabelsystem ermöglichte auch den Bürobetrieb.
- Die Heizungsanlagen wurden parallel geplant, wobei auf allen vier Etagen auf Gasheizkessel umgestellt wurde. Sämtliche Bodenbeläge (ca. 700 m²) wurden erneuert: Dämmung, Parkett, Steinböden usw.
- Alle ursprünglichen Fenster, die ansonsten aus Lärchenholz gefertigt waren, wurden in ihrem ursprünglichen Glanz wiederhergestellt, und die Doppelfenster, auch im Treppenhaus, erhielten insgesamt vier zusätzliche Glasschichten. Dadurch wurde die Schall- und Wärmedämmung hervorragend verbessert.
- Ergänzt wurde dies durch den Bau einer stellenweise etwa 2,5 Meter hohen und 60 cm dicken Zaunmauer, die mit Eichenelementen verziert ist, sowie durch die Installation eines elektrischen Torsystems, das den Schutz vor Lärm verstärkt und einen komfortablen Verkehr ermöglicht.
- Der Parkplatz, die Gehwege rund um die Villa und der Garten wurden auf mehreren hundert Quadratmetern, hauptsächlich aus Andesitstein, angelegt. Schließlich wurden auf dem nun ebenen Gelände die überdachten und ummauerten Stellplätze (etwa sechs bis sieben) fertiggestellt. Insgesamt finden 15 bis 18 Autos auf dieser 200 bis 300 m² großen Fläche Platz (dies ist natürlich ein Sonderfall). Selbstverständlich erstrahlt auch die ebenfalls aus Lärchenholz gefertigte Treppe der Villa in ihrem ursprünglichen Glanz.
- Neben der ursprünglichen bürgerlichen Jugendstilvilla von 1909 (die in der Gegend nicht einzigartig ist) wurde ein kleineres Gebäude errichtet. Wir verwandelten sie von ihren Ruinen in ein dreiräumiges, zweistöckiges, im Wesentlichen autarkes Haus.
- Neben den Arbeiten der Architekten haben die Sanierung des völlig vernachlässigten Gartens und die Entwicklung des Bepflanzungskonzepts begonnen. Wir haben zahlreiche neue Bäume gepflanzt, die stellenweise langsam die Größe der hundertjährigen Bäume erreichen (sie sind vier bis sechs Stockwerke hoch) und so die absolute Abgeschiedenheit und Intimität der Villa gewährleisten.
- Die Villa verfügt über sechs Apartments, wurde aber als komfortabler Wohnraum für einen einzelnen Eigentümer konzipiert. Die Nachbarn sind weit entfernt, und die Verkehrsanbindung ist hervorragend, da die Villa auf einer Höhe von 100 m erbaut wurde, sodass Sie sich keine Sorgen um Niederschläge machen müssen.